Das neue Logo

Und warum es nicht das neue Logo wurde

Das alte Logo des KGW entstand vor gut 30 Jahren. Die große Anzahl an verschiedenen Elementen, aus de­nen das Logo besteht – eine stark abstrahierte Ge­stalt des Johannes Kepler in Form des Buchstaben »K«, der zudem durch ein Teleskop auf eine Stilisierung des 1. Kepler'schen Gesetzes blickt und ein Globus in Form des Buchstaben G – machte eine Modernisierung eben­ so schwierig, wie die gesamte Holzschnittanmutung. Dennoch ist diesem alten Signet ein hoher Wiederer­kennungswert in der Region nicht abzusprechen, da es über einen extrem langen Zeitraum unverändert genutzt wurde und daher allen Schülern des Kepler­ Gymnasiums sowie deren Eltern seit Jahrzehnten ver­traut ist.

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Es wurden lange und intensive Diskussionen geführt, ob unser neues Logo das altbekannte Signet der Schule ersetzen kann und soll. Letztendlich fiel die Entscheidung zugunsten des bestehenden Logos, sodass unsere neue Variante lediglich hier dargestellt und erklärt wird.


Ein dynamisches Logo

Das neue Logo der Schule sollte in jeglicher Hinsicht den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entsprechen. Für die Entwicklung standen folgende Kriterien im Vor­dergrund:­

  • Unverwechselbarkeit des Logos ­
  • hoher Wiedererkennungswert ­
  • Symbiose von Moderne, Vision und Tradition ­
  • eigenständige Weiterentwicklung des Logos ­
  • starke Dynamik ­
  • plattformunabhängige Verwendung

 

Das neue Signet verbindet einzigartig die Eigenschaf­ten der Schule an sich und das Schaffen des Johannes Kepler. Es bildet sich aus 9 Teilsegmenten von konzen­trischen Kreisen, welche zum einen die Umlaufbahnen der 9 Planeten unseres Sonnensystems symbolisieren und zum andern Bezug nehmen auf die (noch) 9 Jahr­gangsstufen des Gymnasiums. Ab dem Jahr 2011 wird das achtstufige Gymnasium (G8) komplettiert sein, was zur Folge hat, dass ab diesem Schuljahr das äu­ßerste Kreissegment aus dem Logo entfernt werden muss. Dessen ungeachtet kann auch die planetarische Begrifflichkeit erhalten bleiben, denn Pluto wird offizi­ell von Experten nicht mehr als Planet deklariert.

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Variabilität durch Daten

Eine der grundlegenden Ideen bei der Entwicklung des Logos war, ein dynamisches, sich veränderndes Signet zu schaffen. Folgende Faktoren der Kreissegmente kön­nen hierbei variiert werden:­

  • Strichlänge ­
  • Strichstärke ­
  • Verhältnis der 2 Farben ­
  • Rotation um den Kreismittelpunkt


Die angestrebten Veränderungsmöglichkeiten werden durch Verwendung spezieller schulspezifischer Daten und einer zufälligen Variablen erreicht. Hier wurden folgende statistischen Werte verwendet:

  • Strichstärke: Verhältnis Auswärtige/Einheimische
  • Strichlänge: Schülerzahl pro Jahrgang
  • Farbverhältnis: Verhältnis Jungen/Mädchen
  • Rotation: Zufallsvariable

Durch diese Datenverwendung entstehen nahezu unendlich viele verschiedene Varianten des gleichen Logos, ohne dass Wiedererkennungswert oder ästhe­tische Anmutung verloren gehen.

 

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Genaue Konstruktion

Begonnen wird mit 9 konzentrischen Kreisen, wobei die Jahrgangsstufen sich von außen nach innen stei­gern und der innerste Kreis einen Radius von 8x hat. Die einzelnen Kreissegmente müssen stets den glei­chen Innenabstand einhalten (hier x). Der Wert von x definiert sich dabei jeweils durch die Einteilungshöhe des Grundlinienrasters der entspre­chenden Anwendung.

Beispiel: DIN A4 Hochformat
Einteilung Grundlinienraster = 10 pt (= 3,528 mm)
Innerer Kreisradius = Grundlinienraster (10 pt) x = 3,528⁄8 = 0,441 mm

Für die Strichstärken gibt es drei feste Varianten: ­

  • einfache Dicke (x) ­
  • doppelte Dicke (2 x) ­
  • dreifache Dicke (3 x)


Die Länge der Kreissegmente ergibt sich aus folgender Berechnung:
Gesamtschülerzahl des Jahrgangs * 2 (in Grad)
Die farbige Teilung der Teilsegmente berechnet sich aus dem jeweiligen Anzahlverhältnis von Jungen zu Mädchen einer Jahrgangsstufe, ebenfalls multipliziert mit dem Faktor 2 (Angabe in Grad).

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