Informationen zum Fach Latein

(verantwortlich: Frau StDin Eva-Maria Walter)

 

 

Mutter Latein

Die lateinische Sprache gilt als „Mutter“ vieler anderer Sprachen, weil sie sehr viel an ihre „Töchter“ weitergegeben hat. Wenn du das zugrunde liegende lateinische Wort kennst, kennst du auch die Bedeutung der Vokabeln aus anderen Sprachen:

LATEIN

ENGLISCH

FRANZÖSISCH

ITALIENISCH

DEUTSCH ?

familia

family

famille

famiglia

 

magister

master

maitre

maestro

 

nomen

name

nom

nome

 

schola

school

école

scuola

 

signum

sign

signe

segno

 

mater

mother

mère

madre

 

 

Latein ist tot? Es lebe Latein!

Fünf Gründe, warum es sich auch heute noch lohnt, Latein zu lernen:

  1. Das Fach Latein hilft dir, durch ein vertieftes Sprachverständnis auch deine Lesefähigkeit bei deutschen Texten zu verbessern.
  2. Das Fach Latein bietet dir eine gute Ausgangsbasis für das Erlernen moderner Fremdsprachen.
  3. Das Fach Latein schult durch seine klare Struktur ähnlich wie Mathematik problemlösendes und kombinatorisches Denken.
  4. Das Fach Latein erfordert beim Übersetzen ein genaues Hinsehen, so dass es dir eine konzentrierte und ausdauernde Arbeitshaltung antrainiert.
  5. Das Fach Latein, das sich mit den Grundlagen und gerade auch Werten unserer europäischen Kultur beschäftigt, trägt zu Verantwortungsbewusstsein und kritischer Urteilsfähigkeit bei.

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Das neue Buch für die 6.Klasse

“Campus“ heißt es, das bedeutet „freier Platz“, auf dem du dich gemütlich zum Lesen und Lernen niederlassen kannst.
Die ersten Kapitel spielen in den Ferien auf dem Land, hier erlebst du z.B. eine Geisterstunde, überstehst ein Unwetter und darfst danach beim Abendessen genüsslich schlemmen!
Mit dem 10. Kapitel gehst du dann endlich in die römische Schule: Das Wörterlernen steht auf dem Stundenplan, eine „Heimatkundestunde“ führt dich quer durch die Stadt zu den interessanten Bauwerken auf dem Forum Romanum und über die Lehrer erfährst du natürlich auch allerhand.
Weiter geht’s auf Klassenfahrt zum Vesuv - einem Vulkan der es wirklich in sich hat! An seinem Fuß liegt die schöne und reiche Stadt Pompeji - doch die Götter bereiten ihr und ihren Bewohnern ein schreckliches Ende!
Auch Herkules konnte es nicht verhindern - und er ist wahrlich der antike Superheld. Aeneas hat nicht ganz so viele Heldentaten vollbracht, dafür verbindet er Troja mit Rom - wie genau das zuging, erfährst du in diesem Teil deines Lateinbuches. Auch Romulus und Remus, die Zwillinge, lernst du hier kennen. Doch nur einer von beiden gründete schließlich die Stadt und gab ihr ihren Namen. Was er sonst noch alles unternommen hat, um aus einer Ansammlung kleiner Hütten unser prächtiges Rom zu machen, kannst du in den letzten Kapiteln deines „Campus“ nachlesen.
Salve! Sei gegrüßt und herzlich willkommen!

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Quis fit millionarius? – Wer wird Millionär...?

1. Unter einer Mensa versteht man... (lat. mensa)

a. ein Büro

b. ein Essen

c. eine  Kantine

d. eine Warteschlange

 

2. Wenn ein Theaterstück Premiere feiert, meint das... (lat. primus)

a. die  Erstaufführung

b. den Geburtstag

c. eine Party

d. ein Jubiläum

 

3. Ein Quadrat hat ??? Seiten... (lat. quattuor)

a. sieben

b. fünf

c. vier

d. drei

 

4. Wenn ein Auto einen Totalschaden hat, ist es ... (lat. totus)

a. frisch gewaschen

b. sehr alt

c. völlig kaputt

d. absolut trendy

 

5. Wenn man ins Solarium geht, sehnt man sich nach... (lat. sol)

a. dem Meer

b. der Sonne

c. frischer Luft

d. Ruhe

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Grundwissen Latein

Das ISB hat eine Übersicht über die grundlegenden Kenntnisse im Fach Latein für die Jahrgangsstufen 5 mit 10 veröffentlicht. Die Datei kann hier heruntergeladen werden. (Quelle: ISB Bayern)

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Die Römer am Kepler – ein Rundgang durch das neue Museum im 3.Stock

Das Museum besteht aus insgesamt 8 Abteilungen, in denen derzeit folgende Objekte ausgestellt sind:

Erdgeschoss links: Modell einer brückenartigen Bogenkonstruktion für eine Wasserleitung, ein sog. Aquädukt, mit der Tiefgelände oder Flüsse (Pont du Gard) überwunden wurden; ansonsten floss das Wasser in unterirdischen Kanälen in einer mit Zement ausgekleideten, abgedeckten Rinne.
Davor zwei Bleirohre, in denen das Wasser aus dem Wasserturm (castellum) am höchsten Platz am Rand einer Stadt zum Endverbraucher (Privatleute, Thermen, öffentliche Brunnen zur allgemeinen Trinkwasserversorgung) geleitet wurde.


Erdgeschoss rechts: Modell des Amphitheatrum Flavium, bekannt als Colosseum, und Modell eines Legionärs mit Rundschild und Kurzschwert; davor die in Nordafrika gefundenen Reste eines Schwertes.


1. Stock links: Diverse Schreibutensilien, z.B. doppelte Wachstäfelchen, die für Hausaufgaben und Übungen in der Schule, aber auch für kurze Nachrichten genutzt wurden, dazu verschiedene Metallgriffel: mit dem spitzen Ende ritzte man die Buchstaben in das Wachs, mit dem breiten Ende „radierte“ man sie wieder aus.
Daneben Schriftrollen aus Pergament oder Papyrus, auf denen mit Tinte (aus Ruß, Wasser und Leim) und einem unten angespitzten Schilfrohr oder einem Federkiel in Großbuchstaben geschrieben wurde. Licht zum Schreiben spendeten die lucernae, Öllämpchen in einfacher und in verzierter Ausführung (Herkules tötet eine Schlange).


1. Stock rechts: Modell einer römischen Basilika nach den Angaben des Vitruv (Architekt, Baumeister, Ingenieur bei Caesar und Augustus): Die von den Griechen übernommene Form der dreischiffigen Halle diente bei den Römern für geschäftliche Zwecke, z.B. als Textilbörse, aber auch für Gerichtsverhandlungen und Vereinssitzungen.
2. Stock links: Münzen aus Gold, Silber, Messing und Kupfer; sie zeigten in der Kaiserzeit auf der Vorderseite das Porträt des jeweiligen Herrschers, auf der Rückseite Symbole seiner Macht oder seiner Erfolge. Durch die Münzen wurde ein Herrscher im ganzen Imperium Romanum bekannt – politische Propaganda ohne moderne Medien!




2. Stock rechts: Mosaiksteinchen, mit denen in Form von Ornamenten oder Figuren Fußböden, Wände oder Decken geschmückt wurden. Die Steinchen, die unterschiedliche Formen und Farben hatten, wurden frei in eine entsprechend vorgefärbte Mörtelschicht gesetzt und nach der Härtung des Mörtels abgeschliffen.


Obergeschoss links: Zwei Schüsseln aus rotem Tongeschirr, sog. terra sigillata, mit Relief aus verschiedenen Tieren, daneben ein mit einfachem geometrischen Muster verzierter Becher aus der Provinz Rätien.


Obergeschoss rechts: Statue des Gottes Merkur (Mercurius, bei den Griechen Hermes), der vor allem als der Götterbote bekannt ist; deutlich wird dies durch die Flügel an seiner Haube und seinen Schuhen, auch der Stab wird als Heroldsstab interpretiert, der die offizielle Funktion des Verkünders amtlicher bzw. göttlicher Nachrichten anzeigt. Merkur ist aber auch der Gott der Kaufleute und der Diebe - er hatte nämlich bereits als Kleinkind seinem Bruder Apoll eine ganze Rinderherde gestohlen! Das Widderfell über seinem Arm weist darauf hin, dass er auch als Hirtengott verehrt wurde.

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