VeranstaltungenIm Folgenden finden Sie Informationen zu verschiedenen Veranstaltungen des Kepler-Gymnasiums. Berichte über die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen sind über die Links im Menü links zugänglich (wenn auch hier noch nicht alle mit Daten hinterlegt sind - bitte haben Sie noch ein wenig Geduld).
Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Die Klassen 9c und 9d des Kepler-Gymnasiums besuchten am 07. Februar 2011 im Rahmen des Geschichts- und Religionsunterrichts die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften J. Geigenberger (Geschichte), C. Baumast und R. Bogensperger (Religion). Nach einem geführten Rundgang über das historische Gelände nutzten die Schüler die Gelegenheit, eine Filmvorführung zu besuchen und die Ausstellung zur Lagergeschichte zu erkunden. Zu den einzelnen Stationen der Ausstellung mussten Arbeitsaufträge bearbeitet werden. Auf diese Weise erhielten die Jugendlichen einen bleibenden Eindruck vom Schicksal der Häftlinge in Flossenbürg.
Kepler-Gymnasium lädt Sindersberger–Seniorenheim ein
Im Rahmen des Partnerschaftsprojekts des Kepler-Gymnasiums mit dem Eleonore–Sindersberger-Seniorenheim besuchten auch zu Beginn des Jahres 2011 wieder viele Bewohner den gemeinsamen Nachmittag von „Jung und Alt“ in der Mensa der Schule. (verfasst von Ernst Herrmann)
Fahrt nach Weimar 2010Von Dienstag, dem 21.12.2010, bis Donnerstag, dem 22.12.2010, reisten zwei Kurse der 11. Klassen im Rahmen des Deutschunterrichts nach Weimar. Die Stadt in Thüringen ist ein Ort der Gegensätze: Einerseits eine Metropole der Klassik in Deutschland, andererseits aber auch eine ehemalige NSDAP-Gauhauptstadt - also ein sehr interessantes Ziel für eine schulische Studienfahrt.
Zur Abreise trafen sich die Schüler um 8.45 Uhr vor dem Kepler-Gymnasium und es folgte eine ca. vierstündige Busfahrt. Die Reiseleitung hatten Frau Lax, Frau Ellerbeck, Frau Schaller und Herr Schmid inne. Nach der Ankunft hatten wir ein wenig freie Zeit zum Mittagessen und zum ersten Erkunden von Weimar. Anschließend bezogen wir unsere Zimmer in der Jugendherberge „Germania“.
Es folgte eine informationsreiche Stadtführung. Dabei erfuhren wir Wissenswertes über das Thälmann-Denkmal, das Atrium, das Schillerhaus, Goethes Wohn- und Gartenhaus, das Wittumspalais (das Witwenhaus der Anna Amalia), den Frauenplatz, die Anna-Amalia-Bibliothek, das Schiller-Goethe-Denkmal vor dem Nationaltheater, das Bauhausmuseum, das Haus von Charlotte von Stein (eine enge Freundin Goethes) und den Park davor und die Ginkobäume. Der Rundgang wurde mit einem Besuch auf dem großen Weimarer Weihnachtsmarkt beendet. Nach diesem ereignisreichen ersten Tag freuten sich alle auf das Abendessen in der Herberge. Da uns am Abend bis 22.00 Uhr Ausgang genehmigt wurde, kam der Spaß auch nicht zu kurz. Um 24.00 Uhr war Bettruhe, die wir auch benötigten, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.
Der zweite Tag begann mit einem Frühstück und - leider schon wieder - mit Taschen packen. Danach begaben wir uns in Goethes Wohnhaus, in dem wir uns mit Hilfe einer Audioführung schnell zurechtfanden. Wer noch Lust hatte, durfte die Anna-Amalia-Bibliothek von innen betrachten. Dieses Gebäude mit den vielen alten Büchern war sehr beeindruckend. Vor der Rückfahrt hatten wir noch eine Stunde Freizeit. Um 16.00 Uhr traf die Gruppe wieder in Weiden ein.
Der Ausflug war eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und wir würden jederzeit wieder in diese schöne Stadt fahren. Ein großes Dankeschön gilt den Lehrkräften für die gute Organisation und gelungene Durchführung.
(verfasst von Monika Stahl, Anna Troglauer)
Pragfahrt 2010
Am Montag, den 26. Juli 2010 fuhren 32 Schüler der 10. Jahrgangsstufen nach Tschechien. Ziele dieses Tagesausflugs waren vor allem das Kennenlernen des jüdischen Prags, aber auch das Fördern der Klassengemeinschaften.
Um 7.00 Uhr trafen sich die Interessierten vor dem Kepler-Gymnasium zur dreistündigen Busfahrt. Schon während der Fahrt wurden wir über das Programm und den Ablauf informiert und bekamen erste Eindrücke von der Hauptstadt unseres östlichen Nachbarlandes. Die Reiseleitung übernahmen Frau Baumast und Herr Schönberger, welche uns während der Anreise schon ab der Stadtgrenze die ersten Sehenswürdigkeiten präsentierten.
Erste Station war die Prager Burg, von der aus sich ein wunderschönes Panorama über Prag bietet. Das Wahrzeichen befindet sich auf dem Hradschin. Danach gingen wir über die Karlsbrücke zur ersten Synagoge, der Altneusynagoge. Nach Herrn Schönbergers Informationen über das Gotteshaus hatten alle großen Hunger.
Also war es Zeit für eine Mittagspause. Von 12.00 bis 14.00 Uhr hatten die Schüler Freizeit, um zu Mittag zu essen, einkaufen zu gehen oder andere Dinge zu unternehmen.
Nach dieser Pause waren alle wieder gestärkt, um das jüdische Museum zu erkunden. Als Nächstes ging die Gruppe zur Maiselsynagoge, welche nicht mehr als Synagoge genutzt wird und die Männer sie deshalb ohne Kippa (jüd. Kopfbedeckung) betreten dürfen. Man kann zahlreiche Schätze betrachten, zum Beispiel Tora-Kronen und Tora-Zeiger.
Von dort aus wurden wir zur Spanischen Synagoge geführt. Im Gegensatz zur Altneusynagoge durften die Frauen hier dem Gottesdienst auf einer Galerie folgen. In der Altneusynagoge dagegen mussten sie durch Spalten in der Wand dem Gottesdienst zuhören und mitfeiern.
Die letzte und besonders eindrucksvolle Synagoge ist die Pinkassynagoge. Hier sind die Wände mit rund 80 000 Namen ermordeter tschechischer und mährischer Juden beschriftet. Im ersten Stock befindet sich eine Ausstellung von Kinderzeichnungen. In diesem Gebäude wurden wir uns des Leidens der Gefangenen bewusst. Anschließend besuchten wir den alten jüdischen Friedhof und zum Schluss den Zeremoniensaal. Abschreckend waren im ersten Augenblick die vielen Grabsteine, doch Herr Schönberger erklärte uns, dass im Laufe der Zeit bis zu acht Menschen übereinander beerdigt wurden.
Nach diesen interessanten Fakten gönnten uns die Lehrkräfte noch eine Stunde Freizeit bis zur Abfahrt um 18.00 Uhr. Zu guter Letzt entstand bei uns die Meinung, dass dieser Ausflug für die künftigen 10. Klassen sehr zu empfehlen ist.
(verfasst von Anna Troglauer, Monika Stahl) |







