Zweiter Platz für das eTwinning Projekt des Kepler-Gymnasiums

In Verbindung mit dem Schüleraustausch mit Italien wird am Kepler-Gymnasium jedes Jahr auch ein Projekt durchgeführt.

Es ist ein Internet Projekt, das auf der geschützten eTwinning Plattform, welche für Schulen zur Verfügung steht, stattfindet. Allerdings eben nicht nur virtuell, sondern auch bei einem echten Treffen im Rahmen des Austausches. Jedes Jahr gibt es dafür ein anderes Thema. Im letzten Jahr hatten sich die Lehrkräfte – Emma Giurlani auf italienischer und Ursula Bock auf deutscher Seite – überlegt, die Schüler und Schülerinnen durch die Projektarbeit auf den Austausch vorzubereiten. Kurz vor der Ankunft im Gastland tun sich bei den Teilnehmern immer wieder die Fragen auf: Was sage ich, wenn ….? Welche Themen hierbei am wichtigsten sind, konnten die Schüler selbst auswählen. Als sie dies getan hatten, erstellten sie für ihre Partner einen kleinen Video-Sprachkurs, der verschiedenste Situationen abdeckte, z.B. zu Hause, beim Einkaufen, in der Schule, aber auch Jugendsprache. Beim reellen Austausch mussten die Schüler dann unter Beweis stellen, dass sie auch etwas gelernt hatten und ihr neues Wissen in den jeweiligen Situationen anwenden. Mit viel Spaß lernten sie so wichtige Floskeln und auch Einblicke in die kulturellen Unterschiede der Länder.

Nachdem das Projekt im Herbst schon das deutsche und das europäische Qualitätssiegel verliehen bekommen hatte, konnte es nun auch die Jury für den deutschen eTwinning Preis überzeugen und landete deutschlandweit auf Platz zwei. Eine unabhängige Jury von Mediendidaktikern bewertet hierbei die Projekte und wählt diejenigen aus, die durch kreativen Medieneinsatz, innovativen Unterricht und Schülerkooperation überzeugen. Das Projekt „Alles capito“ des Kepler-Gymnasiums wurde folgendermaßen bewertet: »Mögliche Ängste und Verunsicherungen abzubauen ist ein großer Beitrag dieses Projekts, das facettenreich und kreativ umgesetzt wurde. Bemerkenswert sind dabei die hohe Schülerbeteiligung bei der Wahl der Themen und die Tatsache, dass nicht nur der Blick auf das Schulleben gerichtet wurde. Auch Eltern und Großeltern wurden aktiv einbezogen. Das Projekt erzielt damit eine Reichweite weit über das Schulleben hinaus.«


Bild: PAD/Marcus Gloger

Den Preis, einen Gutschein über 1500€ für die Schule, konnten zwei Teilnehmer aus dem Projekt, Luisa Spöth und Johannes Faltenbacher, mit ihrer Lehrerin Ursula Bock und dem stellvertretenden Schulleiter Johannes Wagner auf der didacta in Hannover in Empfang nehmen. Dort wurden die Preise durch Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und die stellvertretende Generalsekretärin der Kultusministerkonferenz Heidi Weidenbach-Mattar verliehen. Ein Mitarbeiter des ISB Bayern überreichte der Schule ein Glückwunschschreiben des bayerischen Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle.