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Fachschaft Französisch (Archiv)

(verantwortlich: Frau Birgit Memmel)

Überblick über die Aktivitäten der Fachschaft Französisch in der Vergangenheit:

P-Seminar Französisch in der Schreibwerkstatt des Literaturhauses München

Es war einmal vor Lange(r), Lange(r) Zeit ein einzigartiges P-Seminar, das sich mit Zoig'l im Gepäck auf den Weg in die große, große Landeshauptstadt zu Frau Dr. Katrin Lange vom Münchner Literaturhaus machte.

Dieses wunderbare P-Seminar sind selbstverständlich wir! Es kostete uns einiges an Strapazen, die Oberpfälzer Province hinter uns zu lassen… (ein Merci an die Deutsche Bahn…). Endlich angekommen, brausten wir im Sauseschritt, nach dem Motto vite vite, quer durch die Münchner Innenstadt zum Literaturcafé Oskar Maria. Nach einem kulinarisch wie literarisch durchaus extraordinären Déjeuner trafen wir über den Dächern Münchens bei einem horizontal scheinbar unbegrenzten Ausblick („In der Literatur weiß man nie, ob es genial oder völlig daneben ist.“ Zitat Dr. Katrin Lange) mit genau derselben zusammen. Wenn ihr, liebe Leser, nun gedacht habt, dass das Zoig'l unser promillehaltiger Proviant (Achtung Alliteration!) gewesen ist, dann habt ihr euch sehr getäuscht! Das war natürlich unser Oberpfälzer Gastgeschenk für Frau Lange! Nachdem es überreicht war, konnte unser Workshop zum kreativen Schreiben auch schon beginnen. Mit großer Begeisterung erfuhren wir, dass aus diesem Workshop bereits mehrere junge Autoren hervorgegangen sind und selbst renommierte Schriftsteller regelmäßig an ihm teilnehmen!
Wir waren dann auch völlig perplex, welche Geschichten in uns schlummerten. Frau Lange hatte jedenfalls die richtigen Methoden parat, sie aus uns herauszukitzeln! Zum Einstieg hatte sie einen Tisch mit vielfältigen, zum Teil sehr dubiosen, Gegenständen vorbereitet und forderte uns auf, spontan einen davon auszuwählen. Mit verschiedenen Tricks half sie uns, ihm eine Persönlichkeit zu verleihen, uns in ihn hineinzuversetzen und dann von seiner Warte aus eine Geschichte zu erzählen. Die Ergebnisse waren verblüffend! Dann zeigte sie uns eine in Paris aufgenommene alte Fotografie, die – oberflächlich betrachtet – eine eher unspektakuläre Straßenszene zeigte, doch Frau Lange regte mit viel Geschick unsere Kreativität so an, dass dieses Bild begann, uns die verschiedensten Geschichten zu erzählen. Danach präsentierte sie uns ein weiteres Foto, an das wir nun schon mit einem literarisch geschulteren Auge herangingen. Natürlich durchleuchteten wir auch gemeinsam alle unsere Ergebnisse kritisch. Wir freuten uns riesig, als Frau Lange uns am Ende des Workshops einlud, im Juli wiederzukommen, um unseren kreativen Horizont noch mehr zu erweitern. Als Vorbereitung zu dieser nächsten Schreibwerkstatt gab sie uns eine kreative Schreibaufgabe mit auf den Weg.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schreiben sie noch heute und haben daran ganz viel Freute.
(Molière hätte es nicht besser hinbekommen, denn der konnte nämlich kein Deutsch.)

À votre santé, Madame Longue!

Das P-Seminar Französisch

„Nicht der Leser steuert den Text, sondern der Text steuert den Leser.“ (Prof. Dr. em. Berger)

Am Montag, dem 14.12.2015, bekam das P-Seminar Des histoires racontées d’un point de vue inhabituel Besuch von Prof. Dr. em. Berger, der vor seiner Emeritierung an den Universitäten Saarbrücken, Düsseldorf und Regensburg Literaturwissenschaft gelehrt hatte. Unsere Vorbereitungen, bei denen wir insbesondere die drei verschiedenen Erzählperspektiven genauer unter die Lupe nahmen, hatten schon etliche Wochen vorher begonnen. Am Tag des Besuchs richteten wir in der Mittagspause dann den Gartensaal für die Ankunft von Professor Berger her, der zeitgleich am Bahnhof in Weiden eintraf. Einige Zeit später konnten wir ihn an unserer Schule willkommen heißen und uns in kleiner Runde zusammensetzen. Unsere anfängliche Scheu verflog durch den Enthusiasmus, den Professor Berger ausstrahlte, sehr schnell, und so machten wir uns begeistert an die Arbeit. Wir sprachen über vier äußerst unterschiedliche Textpassagen. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Texten, wie beispielsweise mit der Erzählperspektive oder der Wirkung auf den Leser, war höchst interessant und aufschlussreich und Professor Berger zog uns mit seinen Kenntnissen und seiner mitreißenden Art zu unterrichten völlig in seinen Bann. Nach knapp 90 Minuten waren wir am Ende der Analyse aller Texte angelangt. Professor Berger hatte es sichtlich Spaß gemacht, mit dem P-Seminar Französisch zu arbeiten, was er auch ausdrücklich betonte. Im Anschluss fand ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen statt, bei dem wir uns noch einige Zeit mit Professor Berger über Schule, Studium, Literatur und Handys unterhielten. Gegen Ende übergab er uns noch ein paar Bücher, die er uns für unsere Schulbibliothek zur Verfügung stellte, und wir überreichten ihm unsererseits ein kleines Geschenk.
Ein großes Dankeschön gilt unserer Sekretärin Frau Knorr für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und Herrn Prof. Dr. em. Berger, der sich Zeit für uns genommen hat und extra nach Weiden gekommen ist. Außerdem danken wir unserer Kursleiterin Frau Schießlbauer, die den Besuch ihres ehemaligen Professors ermöglicht hat.

Luisa Ruhland, Q11

Pustet und die Buchfabrik

Am Freitag, dem 23.10.2015, traf sich das P-Seminar Französisch der Q11 um 7:40 Uhr am Weidener Bahnhof. Um 8:05 Uhr machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Regensburg zu Druckerei und Verlag Friedrich Pustet. In Regensburg angekommen, legten wir das letzte Stück zu Fuß zurück. Als wir nach langem Suchen endlich die Eingangstür gefunden hatten, wurden wir von der Familie Pustet freundlich in Empfang genommen. Zu Beginn überreichten wir Herrn Pustet unser Gastgeschenk: ein selbstgebrautes Fässlein Zoigl, das Niklas Köllner mitgebracht hatte. Paul Pustet führte uns in sein Büro und Konferenzzimmer, wo wir Frau Pustet und eine Kollegin antrafen. Dort wurden uns netterweise Getränke und Plätzchen angeboten. Daraufhin wurden uns nicht nur die einzelnen Arbeitsschritte der Buchherstellung nähergebracht, sondern wir erfuhren auch viel Interessantes über die Familiengeschichte der Pustets. Im Anschluss daran wurden wir durch die einzelnen Etagen und Arbeitsbereiche von Verlag und Druckerei geführt. Wir durften viele verschiedene Facetten der Arbeit in einem Verlag und einer Buchdruckerei kennenlernen. Die Führung begann im Buchlager und ging über die Verlagsräume, deren Highlight die Designabteilung war, bis hin zu den Fertigungshallen der Druckerei, in denen wir die verschiedenen Arbeitsschritte beobachten konnten. All dies begleitete Herr Pustet mit ausführlichen Erläuterungen. Abschließend überreichte uns Herr Pustet in seinem Büro frisch vom Band entnommene Erstauflagen von Håkan Nessers „Elf Tage in Berlin“ sowie „Das Kleine Eulenbuch“. Herr Pustet informierte uns außerdem über die wichtigsten Verlage, die ihre Bücher bei Pustet drucken lassen, sowie über verschiedene Berufsfelder in Verlagen und Druckereien. Nachdem unser erster Wissenshunger gestillt war, ging es in die Regensburger Innenstadt zur Spaghetteria. Gegen 14:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Hauptfiliale der Buchhandlung Pustet. Hier wurden wir von Frau Borst herzlichst empfangen. Sie erklärte uns das Berufsfeld des Buchhändlers und die verschiedenen Tätigkeitsbereiche in einer Filiale. Außerdem führte sie uns ins Lager, in dem nicht nur Bücher, sondern auch Dekorationsartikel für den Laden und die Schaufenster aufbewahrt werden. Während wir durch die einzelnen Abteilungen geführt wurden, beantwortete uns Frau Borst viele Fragen rund um das Thema Buchhandlung. Am Ende unseres Ausfluges hatten wir noch ein wenig Freizeit, die wir in der Regensburger Innenstadt verbrachten. Dort ließen wir uns das Eis schmecken, das uns Frau Schießlbauer spendierte. Anschließend ging es mit dem Zug wieder nach Hause. Am Bahnhof angekommen, beendete unsere Kursleiterin die Exkursion.

Anbei möchte sich das gesamte Seminar recht herzlich bei unseren externen Partnern Familie Pustet und Frau Borst bedanken. Ebenso danken wir Frau Schießlbauer, die uns die Exkursion durch ihre Organisation ermöglicht hat.

Jana Filimonov, Theresa Bonkoss, Lena Scholtz, Saskia Lang und Sarah Slama (alle Q11)

Französische Erzählerin entführt Kepler-Schüler in ferne Länder

Die französische Erzählerin Catherine Bouin, die in der Nähe von Nizza im Süden Frankreichs wohnt und dort eine eigene „Erzählschule“ betreibt, ist seit Jahren ein gern gesehener Gast am Kepler-Gymnasium. Auch heuer kam sie auf Einladung von Fachbetreuerin Martina Schlemmer-Baade. Fast 200 Schülerinnen und Schüler erzählte sie mit ihrer bildreichen Sprache und ihrer überzeugenden Gestik sogenannte «contes de sagesse», philosophische Geschichten, die oftmals unerwartet enden und zum Nachdenken anregen. Sie setzte ihren Schwerpunkt auf Erzählungen aus verschiedenen französischsprachigen Ländern.
Anschaulich erzählte sie die Geschichte von einem algerischen Mädchen, das als Kleinkind im Altlas-Gebirge verloren ging, dann von einer Herde Gazellen aufgenommen wurde und bei dieser aufwuchs. Nach Jahren wurde die inzwischen junge Dame vom Sohn des Sultans entdeckt, heiratete diesen und fand erst nach langer Zeit ihre menschliche Sprache wieder.
Mit einer weiteren Erzählung von der „soupe aux cailloux“ (Steinsuppe) aus Quebec zeigte sie, dass die Hilfsbereitschaft des Menschen gelegentlich erst geweckt werden muss.
Eines ihrer wichtigsten Ziele bei ihren Tourneen durch Deutschland ist es, durch die lebendige Vortragsweise der Geschichten bereits bei jungen Menschen die Erfahrung zu vermitteln, Französisch zu verstehen, und somit das Interesse an der französischen Sprache und Kultur zu wecken.
So zog sie auch die Schüler, die erst seit September die französische Sprache lernen, in ihren Bann. Sie konnte das Verständnis der Geschichten durch ihre deutliche Aussprache und kleine Zeichnungen an der Tafel sicherstellen. Für alle Schüler war es ein Erfolgserlebnis, die französische „Grande Dame“ der Erzählkunst zu verstehen!

Catherine Bouin mit Schülern der 6. Jahrgangsstufe

Catherine Bouin mit Fachbetreuerin Martina Schlemmer-Baade

P-Seminar „Un voyage à Paris“ und der Tag der offenen Tür

Am 14. März, dem Tag der offenen Tür des Kepler- Gymnasiums, haben auch wir, das P-Seminar „Un voyage à Paris“ unter der Leitung von Frau Schießlbauer, tatkräftig mitgewirkt!
Wir organisierten das „Café de Paris“ und das „London Café“ mit landestypischen französischen und britischen Köstlichkeiten. Dafür hatten wir am Vortag Originalrezepte beider Nationen nachgebacken, wie zum Beispiel herzhafte Quiches und Tartes Flambées, Tarte au Chocolat, Gâteau aux Cerises, Bûche aux Framboises, Macarons, Profitéroles, Mousse au Chocolat, Lemon Tart, Chocolate Cheesecake, Trifle, Muffins, verschiedene Biscuits und lustige Cakepops, die bei großen wie kleinen Besuchern sowie dem Lehrerkollegium sehr gut ankamen.
Schon früh am Morgen trafen sich alle, um unseren Stand mit der französischen Flagge, dem Union Jack und anderer landestypischer Dekoration zu schmücken. Voller Stolz auf unsere gebackenen Köstlichkeiten brachten wir diese an den Mann. Gegen Ende der Veranstaltung waren wir sogar restlos ausverkauft.

Außerdem beteiligten wir uns am „Variété française“ mit einem Sockentheater. Dies hatten einige der Beteiligten auch schon einmal in der 7. Klasse am Tag der offenen Tür aufgeführt, also eine Renaissance, wie der Franzose sagt. Das Theater wurde sehr gelobt und die zukünftigen „Keplerianer“ konnten schon einmal einen Einblick in das Fach Französisch bekommen, da man auch ein paar einfache Wörter dabei lernen konnte.

Barbara Heibl und Lisa-Marie Gabriel (Q11)

NIX WIE WEG!

Unser P-Seminar „Un voyage à Paris“ durfte bereits mehrere interessante Exkursionen unternehmen. Auch am Freitag, den 06.03.2015, stand wieder ein Ausflug an, dieses Mal nach Parkstein, wo sich die Zentrale des Reisebüros „Nix wie weg“ befindet. Abgeholt wurden wir nach der Schule um 14 Uhr von Taxis, die uns vom Kepler-Gymnasium nach Parkstein brachten und sogar vom Gastgeber kostenlos gestellt wurden! Vor Ort begrüßten uns die „Nix wie weg“-Mitarbeiterin Sandra Weismeier sowie eine Praktikantin, die uns sogleich durch das Gebäude führten. Sehr einfallsreich und kreativ gestaltet sind die einzelnen Räume, die alle Namen bekannter Reiseziele tragen (z.B. Irland, Mallorca, Bali, Bahamas…), was das schöne Ambiente bei „Nix wie weg“ noch gemütlicher wirken lässt. Des Weiteren durften wir einen kurzen Blick in die verschiedenen Abteilungen werfen und sehen, wie die Mitarbeiter dort arbeiten. Danach brachte uns Sandra Weismeier im Konferenzraum – d.h. „in Irland“ – den Beruf „Tourismuskauffrau/-mann“ in Form einer sehr anschaulich und informativ gestalteten Präsentation näher und ermöglichte uns so einen weiteren Einblick hinter die Kulissen. Zum Beispiel wurde uns erklärt, welche Voraussetzungen nötig sind, welche Ausbildung man absolvieren muss und welche Aufgaben dann im Arbeitsalltag auf die Tourismuskauffrau bzw. den Tourismuskaufmann warten. Auch zu dem Unternehmen selbst, das der Inhaber Nicolas Götz 1996 gegründet hat, erfuhren wir viel Neues. Unser P-Seminar zeigte an allem immenses Interesse und nachdem die letzten Fragen geklärt waren, bekam jeder ein kleines Präsent bestehend aus einem Koffergurt oder einer Strandtasche mit dem Logo von „Nix wie weg“. Dafür und für die überaus große Mühe, die sich alle Beteiligten gemacht haben, um uns diese Einblicke zu ermöglichen, möchte unser P-Seminar sich recht herzlich bedanken!

Katharina Götz, Lisa-Marie Gabriel, Alexander Kaiser, Leon Steinberg (Q11)

TRAVEL HOUSE MEDIA – WIE ENTSTEHT EIN REISEFÜHRER?

Im Rahmen des P-Seminars „Un voyage à Paris“ organisierte Frau Schießlbauer eine Exkursion zum Verlag TRAVEL HOUSE MEDIA nach München. Die Reiseführer dieses Verlags sind euch bestimmt ein Begriff: MERIAN, POLYGLOTT, die deutschen Lizenzausgaben von MICHELIN sowie die blauen und gelben ADAC-Reiseführer!
Wir, d. h. Frau Schießlbauer und die Teilnehmer des P-Seminars, fuhren also mit dem Zug nach München und erholten uns anschließend bei einem Mittagessen in der Osteria „La Bella Vita“ in Bogenhausen von der langen Anreise. Nach der kurzen Mittagspause gingen wir gemeinsam ein paar Straßen weiter zum Firmensitz von TRAVEL HOUSE MEDIA. Dort begrüßte uns, nach kurzem Aufenthalt im Foyer, Frau Hans, die Assistenz der Geschäftsführung, die uns den ganzen Nachmittag über begleitete. Im 5. Stock angekommen, war es nicht mehr weit zum einladenden, mit vielen verschiedenen Reiseführern geschmückten Konferenzraum, in dem wir die meiste Zeit unseres Aufenthalts bei THM verbrachten. Nachdem alle ihren Platz gefunden und ihre Gläser gefüllt hatten, begannen auch schon die Vorträge.
Zum Einstieg begrüßte uns der Geschäftsführer Herr Dr. Kleinjohann persönlich und informierte uns sehr ausführlich über das Verlagshaus THM. Die folgenden Vorträge beschäftigten sich nun mit der grundsätzlichen Leitfrage: „Wie entsteht ein Reiseführer?“.

Das P-Seminar Un voyage à Paris mit Dr. Michael Kleinjohann, Geschäftsführer bei TRAVEL HOUSE MEDIA.

Zuerst stellte Herr Klemm, Redakteur der Reiseführerreihe MERIAN, die Aufgaben der Redaktion vor, die hauptsächlich darin bestehen, Autoren zu suchen und deren Manuskripte auf Richtigkeit zu überprüfen. Daraufhin folgte ein Vortrag von Frau Schlayer zur Herstellung eines Reiseführers. Sie hatte zahlreiche Anschauungsmaterialien dabei und machte uns auf verschiedene Dinge aufmerksam, die bedacht werden müssen, wie zum Beispiel die Farbwahl oder welche Art von Material, Umschlag und Bindung benötigt werden, um schlussendlich genau die Art von Reiseführer, die man anvisiert hatte, frischgedruckt in den Händen zu halten. Dann ging es weiter mit dem Vertrieb, der von Frau Biechteler vorgestellt wurde. Die Hauptaufgabe des Vertriebs ist es, die Geschäftszahlen immer im Auge zu haben, um rote Zahlen zu verhindern. Der nächste Vortrag handelte von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, vorgetragen von Frau Müller, die als Pressereferentin tätig ist und in Kontakt zu potentiellen Käufern steht oder zu Vorträgen und Veranstaltungen erscheint, um dort die Reiseführer von THM zu bewerben. Dem folgte der Vortrag über das Marketing, der von Frau Geßl gehalten wurde. Die Abteilung Marketing beschäftigt sich meist damit, kreative Anreize zu finden, wie zum Beispiel einen Miniaturstrandkorb, so dass der Buchhändler in seiner Buchhandlung eine attraktive und verlockende Atmosphäre zum Thema Reisen schaffen kann.
Zum Abschluss folgte ein Verlagsrundgang mit Frau Hans durch die Büros des Verlages. Dadurch war es möglich, den Mitarbeitern live bei der Arbeit zuzusehen und ihnen auch Fragen über ihre Aufgaben bei THM und ihre Biographien zu stellen. Unerwartet, als krönenden Abschluss, bekam jeder Teilnehmer noch eine Geschenktüte: darin waren Streichholzschachteln in Form von Reiseführern, Blöcke, Lesezeichen, Aufkleber, Übersichten über das Reiseführerangebot von THM und sogar kostenlose Reiseführer aus dem Haus THM entsprechend unserer Studienfahrtziele, die wir dann auf der Studienfahrt testen und anschließend rezensieren dürfen!
Reich an nützlichen Informationen für unser Seminar verließen wir das Verlagsgebäude und machten uns auf den Weg zum Stachus, um dort noch einige Einkäufe zu erledigen oder in Ruhe in einem Café zu entspannen. Die Mitarbeiter von THM haben uns mit hochinteressanten und vor allem lehrreichen Vorträgen und Präsentationen viele neue Blickwinkel eröffnet. Dafür wollen wir uns sehr herzlich bedanken!

Alina Funke und Lucas Apfelbacher (Q11)

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