Schulflyer  

   

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auf der Homepage des Kepler-Gymnasiums Weiden.

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Überblick über die aktuellen Mitteilungen:

  • Das Kepler bewegt sich – NOFI Lauf 2019 (mehr...)
  • Spitzenleistungen in Englisch beim CAE (mehr...)
  • Latein-Exkursion nach München (mehr...)
  • Sieg beim Wettbewerb „Quadratissimo“ (mehr...)
  • Musik verbindet – Bigband des Kepler-Gymnasiums zu Gast am Humboldt-Gymnasium Radeberg (mehr...)
  • Die Firma novem engagiert sich in der Schülerforschungswerkstatt (SFW) des Kepler-Gymnasiums Weiden (mehr...)
  • Kepler-Gymnasium wird Stützpunktschule Fußball und schließt DFB-Junior-Coach Ausbildung erfolgreich ab (mehr...)
  • Besuch in Biriciana, dem römischen Weißenburg (mehr...)
  • „Was macht eigentlich ein Geschichtenerzähler?“ - Kino im Kopf! (mehr...)

 

Das Kepler bewegt sich – NOFI Lauf 2019

Am Mittwoch, den 29.05.2019, fand der 10. Nordoberpfälzer Firmenlauf (NOFI Lauf) in Weiden statt. Um 18:30 Uhr fiel der Startschuss für über 6500 Teilnehmer, die sich aus beinahe 700 verschiedenen Firmen, Schulen und Einrichtungen zusammensetzten. Start und Ziel war der neue Volksfestplatz in Weiden.

Auch das Kepler Gymnasium war zahlreich vertreten: 44 Lehrer und Schüler meisterten die Laufstrecke von 7,7 km, die somit knapp 2km länger war als die letzten Jahre. Anschließend konnten sich alle bei gemütlichem Essen und Trinken stärken und einen schönen Abend genießen.
Ein großes Dankeschön ergeht an den Kooperationspartner des Kepler Gymnasiums, die BHS Weiherhammer, die allen Keplerianern Laufshirts sponserte.

S. Antony [Schuljahr 2018/19]

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Spitzenleistungen in Englisch beim CAE

Das Certificate in Advanced English (CAE) gilt an vielen internationalen Universitäten als Eintrittsvoraussetzung für ein Auslandsstudium. In Zeiten in denen die Welt immer kleiner, die Anforderungen aber immer größer zu werden scheinen, ist die Ablegung einer solchen Prüfung neben den Vorbereitungen aufs Abitur nicht zu unterschätzen. Aber auch heuer haben sich wieder einige SchülerInnen des Kepler-Gymnasiums dieser Herausforderung gestellt und diese bravorös gemeistert. Kurz vor den Pfingstferien durften die TeilnehmerInnen dann ihre Zertifikate entgegennehmen. Wir gratulieren sehr herzlich zu diesen tollen Leistungen!

M. Schmid [Schuljahr 2018/19]

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Latein-Exkursion nach München

Alle LateinerInnen der 10. und 11. Jahrgangsstufe fuhren im Juni mit Frau Müller-Baltzer und Frau Antony nach München ins Museum der klassischen Abgüsse, um sich interaktiv mit der antiken Philosophie auseinanderzusetzen.
„Wie sieht ein geglücktes Leben aus? Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ Diese Fragen sind heute noch genauso aktuell wie vor 2500 Jahren. Die Keplerianer gingen den Lösungsansätzen der griechischen und römischen Philosophen von Sokrates bis Marc Aurel nach und lernten so die Hauptströmungen der antiken Philosophie sowie ihre wichtigsten Vertreter und Grundsätze kennen bzw. frischten ihr Wissen darüber auf.
Nach einer gemütlichen Pause in der Innenstadt Münchens traten die Schüler am späten Nachmittag die Heimreise nach Weiden. Es endete ein interessanter und lebendiger Tag der Antike.

S. Antony [Schuljahr 2018/19]

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Sieg beim Wettbewerb „Quadratissimo“

Mit Quadraten kennt er sich aus. Beim Wettbewerb des Workshops „Quadratissimo“ des Schülerzirkels Mathematik an der Universität Regensburg am 1.6.2019 hat Lukas Reil zum wiederholten Mal abgeräumt und den 1. Platz belegt. Er bewies Geschick, Schnelligkeit und Kreativität beim Zerlegen von Figuren und anderen Problemstellungen rund um Quadrate aller Art.

Schon mal überlegt, aus was für Legosteinen man eigentlich rechtwinklige Dreiecke bauen kann? Oder das bekannte „Damenproblem“ auf dem Schachbrett gelöst? Der Kurzweilige Tag an der Uni Regensburg bot neben dem Wettbewerb noch weitere Programmpunkte, die sich mit diesen Fragen beschäftigten.
Nächstes Jahr kann wieder mitgeknobelt werden, wenn es heißt „Auf geht’s zum Schülerzirkel Mathematik!“

Karin Ehrmann

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Musik verbindet – Bigband des Kepler-Gymnasiums zu Gast am Humboldt-Gymnasium Radeberg

„Der Austausch hat uns musikalisch, persönlich und kulturell bereichert.“ Das war das Fazit der Schülerfeedbackrunde am Ende von drei erlebnisreichen Tagen von Schülerinnen und Schülern des Kepler-Gymnasiums am Humboldt-Gymnasium in Radeberg (HGR). Die Vernetzung erfolgte im Rahmen der Drei-Länder-Kooperation Hessen, Bayern und Sachsen zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt stand die Musik: Die KGW-Bigband unter der Leitung von Peter König probte in der historischen Aula der Schule ihre Musikstücke und studierte zusammen mit den Ensembles aus Radeberg und Kassel neue Arrangements ein. Zudem lernten die Jugendlichen die Schule kennen und schnupperten in Unterrichtsstunden ihrer Gastschüler. Nach einem gemeinsamen Grillabend wurden die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien herzlich aufgenommen. Krönender Abschluss der Fahrt bildete die Abendfahrt mit dem Salonschiff „August der Starke“ unter dem Motto „Wir swingen die Elbe - Jazzbegegnung Weiden-Kassel-Radeberg“. Die Keplerianer begeisterten ebenso wie die Bigband des HGR die Zuhörerinnen und Zuhörer auf dem Schiff. Der Höhepunkt des Abends war ein gemeinsamer Auftritt aller Musiker. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler standen auf der Bühne. Die Schulleiterin des HGR resümierte so den Abend: „Ihr habt das Publikum verzaubert und von den Sitzen gerissen.“ Zu den akustischen Klängen konnten die Besucher des Salonschiffs die Sehenswürdigkeiten des malerischen Elbufers bestaunen. Neben dem musikalischen Kooperationsprojekt der Schülerinnen und Schüler war auch der inhaltliche und fachliche Austausch von Lehrkräften Teil des gegenseitigen Hospitationsprogramms. Unterrichtsbesuche, Teambesprechungen und ein Fahrplan für die weitere Kooperation standen auf der Tagesordnung der Kepler-Lehrkräfte Verena Hauke und Michaela Lindner. So wird das nächste Austauschtreffen mit einem naturwissenschaftlichen und pädagogischen Schwerpunkt am Kepler-Gymnasium stattfinden. Auch das gemeinsame Musikprojekt soll fortgeführt werden. Die Zusammenarbeit hat einmal mehr gezeigt, dass die Schulen voneinander und miteinander lernen können.

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Die Firma novem engagiert sich in der Schülerforschungswerkstatt (SFW) des Kepler-Gymnasiums Weiden

Der Einsatz eines hochwertigen Mikroskops war nötig für die realitätsnahen Schülerversuche, die sich Mitarbeiter des Labors der Firma novem ausgedacht haben. Diplom-Chemikerin Frau von Rekowski hat sich für die 15 Schüler des biologisch-chemischen Praktikums bei Herrn StR Johannes Pausch das Auftragen von selbstgemischter Farbe bzw. Pigmenten auf Furniere überlegt. Mehr Praxisnähe ist kaum möglich, ist doch die Firma novem mit Hauptsitz in Vorbach der Weltmarktführer für qualitativ hochwertige Zierteile und dekorative Funktionselemente im Automobilinnenraum. Zu den Kunden zählen die renommiertesten Hersteller im Premiumsegment wie Audi, BMW, Daimler, Porsche oder Maserati. Diese Abnehmer schätzen die innovative Technik, die Exklusivität sowie das edle Design der Produkte. Die Schüler staunten nicht schlecht über die Erklärungen von Diplom-Ingenieurin Tanja Braun, denn die für die Ansicht mitgebrachten Furnier-Elemente waren zum Teil sogar beleuchtet.
Für die weitere Arbeit in der SFW wurde ein Farbspektrometer dauerhaft überlassen. Damit konnten die endgültigen Farben auf dem Holz exakt bestimmt werden. Denn schnell wurde innerhalb der sieben Praktikums-Einheiten klar: Die Art des Auftragens (gewischt oder gestrichen) spielt eine Rolle, die Art der Holzvorbehandlung spielt auch eine Rolle ebenso wie die Art der Farbzusammensetzung. Die genauen chemischen Messungen sowie die vermuteten biologischen Begründungen wurden dann in den Abschlusspräsentationen vorgestellt. Die Experten-Jury bildeten Herr Kreis (Holzwissenschaftler) sowie Herr Döhler, die den Schüler bei allen Versuchen mit Rat und Tatzur Seite standen. Tiefgreifendere Fragen aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Holzverarbeitung könnten die Schüler nun zumindest theoretisch angehen. Herr StR Heiß hofft darauf, dass mindestens ein Schüler-Forscher im wahrsten Sinne des Wortes tiefer in die Materie eindringt. Das fachliche Rüstzeug sowie die Utensilien haben sie nun erhalten. Der federführende Pate der Kooperation Markus Wittmann (Produktionschef für die weltweiten Standorte) hat die 15 Schüler abschließend zu einer Besichtigung der Produktionsstätten nach Vorbach eingeladen.

Bilder und Text von J. Heiß [Schuljahr 2018/19]

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Kepler-Gymnasium wird Stützpunktschule Fußball und schließt DFB-Junior-Coach Ausbildung erfolgreich ab

Stützpunkt Fußball ab Schuljahr 2019/2020 – 15 neue DFB-Junior-Coaches am Kepler

Erfreuliche Neuigkeiten erhielt das Kepler Gymnasium im April vom Kultusministerium. Ab dem kommenden Schuljahr 2019/2020 ist es berechtigt den Status ‚Stützpunktschule Fußball‘ zu führen. Das Kepler-Gymnasium ist damit neben dem Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg und dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham das dritte Oberpfälzer Gymnasium dem diese Ehre zu teil wird.

Die Erfolge der Fußball Schulmannschaften bei den Wettbewerben ‚Jugend trainiert für Olympia‘ in den letzten Jahren sind ein wesentliches Kriterium hierfür. Im Jahr 2017 erreichte beispielsweise die Mannschaft in der Altersklasse Jungen 3 im Landesfinale den 2. Platz, nur geschlagen von der Eliteschule Fußball aus München. 2018 wurden die Jungen 2 Bezirksmeister und zweiter in Nordbayern. Auch die Mädchenmannschaften konnten sich in den letzten Jahren immer wieder für die Bezirksmeisterschaft qualifizieren.

Die Förderung fußballbegeisterter Schülerinnen und Schüler in Fußball Arbeitsgemeinschaften und die Einrichtung einer Fußballklasse in Jahrgangsstufe 5 im letzten Jahr, zeigen das große Engagement der Schule in der Aus- und Weiterbildung guter Fußballerinnen und Fußballern und sind ein weiterer ausschlaggebender Punkt für die Anerkennung des Stützpunktstatus.

Auch in der Oberstufe haben die Schüler die Möglichkeit sich ihrer Lieblingssportart zu widmen, sei es in einem Praxiskurs Fußball, den die Schüler in ihre Abiturnote einfließen lassen können, oder durch die Teilnahme an der DFB-Junior-Coach Ausbildung, die bereits zum zweiten Mal im Rahmen eines P-Seminars angeboten wird.

Das erste DFB-Junior-Coach-Seminar mit 15 Teilnehmern endete im April erfolgreich. Die Schüler haben damit den ersten Schritt zum lizenzierten Fußballtrainer gemacht und sind befähigt Jugendfußballtraining in ihren Vereinen oder in der Schule zu geben. Die Ausbildung beinhaltete zunächst den Erwerb von theoretischem Wissen in den Bereichen Trainingslehre, Sportmedizin und Pädagogik und im Anschluss die Anwendung des gelernten in der Praxis. Nach einer erfolgreich absolvierten Lehrprobe mit einer Schülergruppe zu einem vorgegebenen Thema, sammelten die Junior-Coaches auch bereits erste eigene Erfahrungen als Fußballtrainer, indem sie partnerweise Trainingseinheiten in Fußball AGs am Kepler Gymnasium hielten und auch in die Betreuung der Fußball Schulmannschaften eingebunden waren. „Die Jungs haben ihre Sache wirklich toll gemacht und sich in dieser kurzen Zeit sowohl in ihrer Sozialkompetenz als auch im fachlichen Bereich enorm entwickelt. Die Ausbildung hat viel Spaß gemacht und es war schön zu sehen wie toll die Junior-Coaches im Training mit den Schülern harmoniert haben.“ So das Fazit von Lizenztrainer und Sportlehrer Christoph Hegenbart, der das P-Seminar leitete und die DFB-Junior-Coach-Ausbildung durchführte. Ihre Zertifikate bekamen die Schüler von BFV Vertreter und Landesschulobmann Fußball Martin Gradl und Ausbildungsleiter Christoph Hegenbart überreicht.

Die nächste Ausbildung zum DFB-Junior-Coach mit 11 Teilnehmern läuft bereits seit Beginn des Schuljahres und soll auch in den kommenden Schuljahren angeboten werden.

C. Hegenbart [Schuljahr 2018/19]

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Besuch in Biriciana, dem römischen Weißenburg

Die LateinschülerInnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe folgten in Weißenburg – damals Biriciana genannt – den Spuren der dort stationierten römischen Soldaten: Sie besichtigten die Reste des Kastells, das der Grenzsicherung am Limes diente, und durften auf der rekonstruierten Toranlage probehalber „Wache schieben“.

Dass es für die Soldaten sowie die Bewohner des zugehörigen vicus, sprich des zivilen Lagerdorfs, aber auch Zeiten der ausgiebigen Körperpflege und Entspannung gab, zeigte ein Rundgang durch die Thermen, die in den 1980er Jahren freigelegt wurden und mit zu den größten Anlagen auf germanischem Boden zählen.

Fundstücke aus diesen Thermen, v.a. aber aus dem berühmten „Weißenburger Römerschatz“ konnten die SchülerInnen anschließend im Römermuseum begutachten, wie z.B. äußerst qualitätsvolle Götterfiguren, militärische Paradehelme oder Alltagsgegenstände.
Ein Workshop, in dem die SchülerInnen sich an antiken Schreibmaterialien, sprich Papyrus und Federkiel versuchen durften, rundete das Programm ab.

C. Vogl [Schuljahr 2018/19]

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„Was macht eigentlich ein Geschichtenerzähler?“ - Kino im Kopf!

Um einmal einen anderen Zugang zur lateinischen Literatur zu bieten, gastierte der Geschichtenerzähler Martin Ellrodt erneut am Kepler-Gymnasium. Wortgewaltig und mit viel Gespür für sprachliche Klangfarben zeigte er den LateinschülerInnen der 8., 9., 10. und 11. Jahrgangsstufe eindrücklich, was ein Geschichtenerzähler eigentlich so macht – eine Frage, die im Vorfeld öfter von Schülerseite zu hören war. Er möchte bei seinen Zuhörern ein „Kino im Kopf“ entstehen lassen: Ohne irgendwelche Requisiten, allein auf der Bühne und nur mit der Macht des Wortes schaffte es Martin Ellrodt sodann auch, sieben seiner eigenen Lieblingsgeschichten aus Ovids Metamorphosen zum Leben zu erwecken. So sah man die Pfeile, die auf Perseus Hochzeit flogen, bildlich vor Augen und hatte Orpheus traurigen Gesang, nachdem er seine geliebte Eurydike endgültig verloren hatte, direkt im Ohr. All diese Geschichten verwob Ellrodt ganz im Sinne der ovidschen Erzähltechnik des „carmen perpetuum“, sprich des ewigen, zusammenhängenden Gedichts, kunstvoll ineinander. Der Wechsel zwischen lauten, aktionsreichen Szenen und ruhigen, auch nachdenklichen Tönen spiegelte selbst in der knappen Auswahl treffend die Vielschichtigkeit dieses Werkes wider, so dass die SchülerInnen überrascht waren, wie spannend lateinische Literatur doch sein kann…

C. Vogl [Schuljahr 2018/19]

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