Die Begabtenklasse in Wort und Bild

„Das sind aber besondere Interessen!“

So äußerten sich kurz vor den Weihnachtsferien so manche Eltern, die ihren Sprößlingen bei der Präsentation ihrer Expertenarbeiten gelauscht hatten.
Im Filmsaal des Kepler-Gymnasiums wurden nämlich die kreativsten und aufwändigsten Arbeiten aus dem vergangenen Schuljahr prämiert. Dazu präsentierten neun aus allen Begabtenklassen ausgewählte Schülerinnen und Schüler dem Publikum ihre bearbeiteten Themen: Rebecca Michl stellte zahlreiche Weltwunder aus der Natur vor, Jonathan Heiß erklärte, wie er den Rubik’s Cube schnellstmöglich löst. Beide belegten Platz drei. Gabriel Babo beschäftigte sich mit der Frage, ob biologische Produkte denn auch nachhaltig seien und erreichte damit den zweiten Platz. Sascha Militsch wurde zum Sieger gekürt, da er die Zuhörer in das Reich der Luziden Träume entführte. Die Familienmitglieder und Lehrkräfte, die der Einladung zu der Veranstaltung gefolgt waren, zeigten sich erstaunt, dass Jugendliche in diesem Alter solch „besondere Interessen“ haben können.

Auf zu den 18. Wissenschaftstagen nach München!

Nach zahlreichen positiven Rückmeldungen nach der Fahrt zu den Wissenschaftstagen nach München im letzten Jahr wollten knapp 60 Schülerinnen und Schüler der B-Klassen der 7., 8. 9. und 10. Jgst. am 11. November erneut einen Tag in der Bayerischen Hauptstadt erleben.
In diesem Jahr widmeten sich die „Marktstände der Wissenschaft“ in der Alten Kongresshalle den Themen Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung und der damit einhergehenden Veränderung der Arbeits- und Lebenswelt. Dort konnten die Schüler an über 30 Ständen alles live erleben, was sie zu diesen Themen bisher im Fernsehen gesehen oder irgendwo gelesen hatten: vom 3D-Drucker über SmartDevices bis hin zum Lernen 4.0. Einzelne Schüler bauten eine Steckdose mit Hilfe von Smart Glasses ein, andere testeten einen Hocker, der dem Sitzenden rückmeldet, ob er richtig sitzt, und auch ein Mikroskop für das Smartphone zum Selberbauen beeindruckte die Jugendlichen.

Nach dieser Reise in die gar nicht allzu ferne Zukunft besuchten wir auch noch die Vergangenheit. Im Museum Mensch und Natur erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei einer professionellen Führung, wie sich der Mensch im Verlauf der Evolution entwickelt hat. Ein großer Teil der Gruppe begab sich selbständig auf die Suche nach Wissen und bereits Bekanntem durch das Museum. Bei der Rückfahrt mit dem Bus nach Weiden ließen die Schüler ihre Eindrücke noch einmal Revue passieren und entspannten sich mit Musik und Gesprächen.

Danke für Euer Interesse und Danke für die Unterstützung durch die teilnehmenden Lehrkräfte!

T. Lax [Schuljahr 2018/19]

Soft Skill-Seminar im Tagungszentrum Rummelsberg

Für interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, die sich in der 12. Jgst. befinden und ehemals der B-Klasse angehört haben, bietet das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst jährlich ein Soft Skill-Seminar an, im Rahmen dessen lebensnahe und studiumsorientierte Workshops stattfinden. In diesem Schuljahr konnten die Teilnehmer zwischen fünf Themen auswählen:

  • Die Generation Z im Job – Erfolgreich ist, wer glücklich ist!
  • Presenting in English
  • Zeit- und Selbstmanagement
  • Deine Visionen überzeugend kommunizieren
  • Präsentationstechniken und Storytelling

Da an diesem Wochenend-Seminar gewöhnlich Schüler aus mehreren Schulen teilnehmen, findet immer ein interessanter Austausch statt, auch Kontaktaufnahme und Gespräche mit anderen Jugendlichen kommen nicht zu kurz. Vor allem beim teilweise organisierten, teilweise aber auch freien Abendprogramm können die Schüler Kontakte knüpfen und vertiefen.
An einem der beiden Abende besuchen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max Weber-Programms die Veranstaltung, um allen Interessierten Informationen über die Begabten-Förderung im Studium zukommen zu lassen.
Mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Wissen, das weit über den Unterricht am Gymnasium hinausgeht, verließen die 10 Bald-Abiturienten des Kepler-Gymnasiums das Tagungszentrum in Rummelsberg.

T. Lax [Schuljahr 2018/19]

Wissenschaften schaffen Wissen
– Exkursion zu den 17. Münchner Wissenschaftstagen

Die Schüler der Begabtenklassen der 7., 8., 9., und 10. Jgst. fuhren am 27. November mit dem Bus nach München, um dort drei Stationen der Münchner Wissenschaftstage zu besuchen:

  1. Marktstände unter dem Motto „Wissen für alle“ (Alte Kongresshalle)
    Wissenschaftler und Experten präsentieren auf über 20 Marktständen den Besuchern in der Alten Kongresshalle ein breitgefächertes Angebot an Themen und Interaktionen.
  2. Rohstoffe – Schätze im Untergrund (Museum „Mensch und Natur“)
    Ob wir Tee kochen, Bahn fahren oder Zähne putzen – in unserem Alltag spielen Bodenschätze eine weit größere Rolle als wir ahnen. Wir gehen der Entstehung wichtiger Rohstoffe und ihrer Bedeutung für uns nach. Dabei fragen wir nach der globalen Verteilung von Lagerstätten und ihrer Begrenztheit. Schließlich diskutieren wir die Umweltschäden durch ihren Abbau und überlegen uns tragfähige Strategien für die Zukunft.
  3. energie.wenden – ja, aber wie? (Deutsches Museum)
    Wie lassen sich Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut bringen? Die Sonderausstellung energie.wenden liefert Orientierungswissen und macht spielerisch die Knackpunkte auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung erfahrbar. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Ausstellung und tauschen ihre Erkenntnisse über die Energiewende aus. Im interaktiven energie.wenden-Spiel entscheiden sie selbst, wie die Energiewende vollzogen werden kann.

Weitere Informationen zu den 17. Münchner Wissenschaftstagen gibt es unter http://www.muenchner-wissenschaftstage.de/

Der Modellklassentag war ein voller Erfolg!

Das Elternteam der Modellklassen für Begabtenförderung organisierte einen Samstags-Brunch in der Mensa unserer Schule, zu dem alle Schülerinnen und Schüler der Begabtenklassen zusammen mit ihren Familien eingeladen waren. Neben einem opulenten Buffet begeisterten die Organisatoren die Anwesenden mit teambildenden Spielen für Jung und Alt, zudem konnten sich die Eltern über die Arbeitsweisen in den Modellklassen informieren. Ein Ziel des Modellklassentages sollte sein, dass sich die Schülerinnen und Schüler – ebenso deren Eltern – klassenübergreifend kennenlernen konnten. Das ist rückblickend auf jeden Fall gelungen!

T. Lax (Koordinatorin der Hochbegabtenklassen) [Schuljahr 2017/18]

Total regional – Fleisch und Wurst aus Parkstein

Im Rahmen des Projekttages „Regionale Produkte“ unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e und 7d eine Exkursion zur „Bauernmetzgerei Wittmann“ in Parkstein, um die Herstellung und Produktion von regionalem Fleisch und Käse kennenzulernen. Zurück in der Schule konnten die Schüler dann einen Vergleich zur industriellen Produktion ziehen.

Neugierig verfolgen die Schüler die Erklärungen von Hans Wittmann, der detailliert die Maschinen und Produktionsvorgänge bei der Fleischverarbeitung zeigt.

Beeindruckend! Ein halbes Schwein und der Corpus eines Rindes – vor der Verarbeitung…

… und nach der Verarbeitung.

Nicht alle Schüler konnten den Anblick des rohen Fleisches ertragen.

Im Hofladen der Bauernmetzgerei Wittmann gab es für die Schüler noch mehr regionale Produkte zu entdecken – selbstgemachte Marmeladen, Backwaren, auch Obst und Gemüse und viele andere Produkte aus der näheren Umgebung.

Abschließend erklärte Herr Wittmann noch den Aufbau und den Nutzen seines „mobilen Ladens“, mit dem er seine Waren auf Märkten anbietet.

Von der Papierrolle zur Zeitung

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie eigentlich eine Zeitung entsteht? Wie kommt die Schrift aufs Papier und woher kommen diese seltsamen kleinen Löcher unten im Rand? Am Mittwoch, den 2. Dezember 2015, machte die Klasse 8f des Kepler-Gymnasiums eine Exkursion zum Druckzentrum des „Neuen Tag“, um diese Fragen beantwortet zu bekommen.

Im Anfang war die Rolle…

Zu Beginn des geführten Rundgangs wurde unserer Klasse ein kurzer Film mit allgemeinen Informationen über den „Neuen Tag“ gezeigt. 303000 Leserinnen und Leser erhalten täglich die Zeitung, so dass die Firma mit ca. 2000 Mitarbeiten einer der größten Arbeitgeber Weidens ist. Danach wurden wir zu den Behältern mit der Druckertinte, die zum Drucken der Zeitungen benötigt wird, geführt, wo dann die Mitarbeiterin des Druckzentrums auch verschiedene interessante Dinge erzählte. So erfuhren wir unter anderem, dass pro Nacht etwa 83.000 Exemplare mit 40km/h gedruckt werden.

Danach wurde die Klasse in die CtP-Abteilung geführt, wo über die Computer to Plate-Technik die zu druckenden Zeitungsseiten mit Laser auf spezielle Metallplatten gelasert und in die Druckmaschine gelegt werden. Die Zeitung, wie wir sie kennen, entsteht aus 22 Kilometer langen Papierbahnen, die in der Rotationsdruckanlage „Commander CT“ doppelseitig bedruckt werden. Die „Commander CT“ erstreckt sich über drei Stockwerke und kann 45.000 Zeitungen mit jeweils 48 Seiten pro Stunde drucken. Damit ist sie die größte ihrer Art in ganz Europa. Aber nicht nur Zeitungen werden gedruckt – tagsüber produziert die Maschine zudem Werbeprospekte, Magazine und vieles mehr. Die eigentliche Zeitungsproduktion beginnt nämlich erst um 22.45 Uhr und läuft folgendermaßen ab:

Zuerst werden im sogenannten Papiereinzug die fünf Tonnen schweren Zeitungspapierrollen für den Druckvorgang zugeführt, die bei Höchsttempo der Druckmaschine nach etwa 20 Minuten aufgebraucht sind. Deshalb erfolgt der Papiereinzug automatisch. Das fertig bedruckte Papier verlässt die Maschine senkrecht nach oben und gelangt zuerst in den Oberbau, wo es übereinandergelegt und anschließend im Falzapparat gefalzt und geschnitten wird. Diesen Vorgang überwachen je zwei Drucker und zwei Helfer. Mithilfe von rund 6.000 Transportklammern werden die fertigen Zeitungen in den Versandbereich gebracht, wo jeder Zeitung bis zu zwölf Produkte – zum Beispiel Werbeprospekte – in einem Durchgang hinzugefügt werden können. Anschließend werden sie verpackt und später von Spediteuren und Zustellern zu den Abonnenten gebracht werden. Die Auslieferung verläuft über 45 Fahrzeuge, die in der Woche ca. 40000 km zurücklegen, was etwa dem Erdumfang entspricht.

Eine Frage verbleibt noch: Wie kommen die Löcher in die Zeitung? Dies geschieht, wenn die Papierbahnen beim Bedrucken von langen „Nadeln“ festgehalten werden, damit sie nicht verrutschen.

(von Lucy Grund, Sara Butz, Alexander Sewerynski)

Weitere Einblicke

Klassenbücherei

Die Klasse 5e in Aktion an ihrem Projekttag „Märchen der Welt - Welt der Märchen“

Die Klasse 5e bei der Arbeit im neuen Projektraum

Die Klasse 7g lernt auf einer Exkursion das Welterbe Regensburg kennen.

Das Projekt „Zeitung macht Schule“ motiviert die Klasse 8f, den „Neuen Tag“ zu lesen und mit anderen Tageszeitungen zu vergleichen.