MINT-Aktivitäten

Zahlreiche Aktivitäten wie auch die Teilnahme an Wettbewerben der MINT-Fachschaften Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Biologie, teilweise zählt auch die Geographie dazu, finden in Rahmen des jeweiligen Unterrichts statt und sind auf der Seite der jeweiligen Fachschaft zu finden.

Hier seien noch einige fachübergreifende Aktivitäten erwähnt:

Förderprogramme:

Sonderpreise:

Projekte / Kurse (Auswahl):

 

Superpreis die Zweite!

Bereits im Herbst letzten Jahres konnte im Rahmen des Landeswettbewerbs „Experimente Antworten“ Philipp Schwemin aus der 8. Jahrgangsstufe zum zweiten Mal (und das ist nicht alltäglich!) den begehrten Superpreis in Empfang nehmen. Nach dieser Preisverleihung, die im Deutschen Museum in München stattfand, wurde er dafür an unserer Schule noch einmal geehrt. Im Umfeld des MINT-Tages am 18. Januar gratulierte auch Frau Prof. Dr. Julia Heigl von der OTH Amberg-Weiden Philipp zu diesem herausragenden Erfolg und überreichte Ihm als Anerkennung einen Kapuzenpullover der OTH sowie ein Spiel.

Unser Bild zeigt von links nach rechts Dr. Frank Buhr, Philipp Schwemin, Prof. Dr. Heigl, StD Wagner.

Dr. F. Buhr [Schuljahr 2018/19]

 

„Ins Blaue hinein“

Dieses Motto der ersten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente Antworten“ wurde von vielen Keplerianern der Bedeutung nach ganz und gar nicht „planlos“ bearbeitet. Wortwörtlich genommen untersuchten sie die Wirkung unterschiedlicher Stoffe auf verschiedenfarbige Tinten sowie die Zusammensetzung von spektakulären Zaubermalstiften. Beim Entwickeln eigener Zaubertinten konnten unsere Schülerinnen und Schüler glänzen und dadurch mitunter sehr gute Leistungen erzielen. Am Freitag, den 15.02.2019, erfolgte in einer feierlichen Pause die Urkundenverleihung durch unsere Direktorin Frau Bloch. Sie gratulierte allen Schülerinnen und Schülern zu ihrem Erfolg und konnte an vier Nachwuchswissenschaftler für ihre ansprechende Dokumentation der Experimente als zusätzlichen Preis „Zauberholzstifte“ überreichen.

Auch für die zweite Runde „Eine glänzende Erscheinung!“ wünschen wir weiterhin viel Erfolg.

V. Bärenfänger [Schuljahr 2018/19]

 

Von winzigen Welten und von Musikübertragung mit Laserlicht

Der erste MINT-Tag am Kepler-Gymnasium findet regen Zuspruch, Kooperierende Firmen und Hochschulen vor Ort

Wissen Sie, wie der Rauchmelder funktioniert, der sich seit Beginn des Jahres 2018 an der Decke Ihres Schlafzimmers befindet? Bei Anwesenheit von Rauch-Partikeln wird ein normalerweise gebündelter Lichtstrahl gestreut und dieses Licht von einem Sensor erfasst. Dass Technik nicht nur auf diese Weise Leben retten kann, das weiß und hofft jeder. Wie das im Detail funktioniert und dass Technik, Mathematik, Informatik und die Naturwissenschaften (MINT) viel Spaß machen, darüber durften sich große und kleine Besucher am ersten MINT-Tag im Kepler-Gymnasium informieren.
Die Schule, welche im vergangenen Herbst das Prädikat „MINT-freundlich“ erhielt, präsentierte sich ein weiteres Mal als Hochburg entsprechender Aktivitäten. Bereits am Vormittag wurden MINT-Themen fächerübergreifend im Rahmen des stundenplanmäßigen Unterrichts in den Klassen behandelt. Von „Jules Verne et ses idées“ in der Französisch-Stunde bis zum „Geheimnis des BIG BANG versus Gottes Schöpfung“ und einem „Weltraumaufzug“ in Physik war alles dabei.
Am Nachmittag fand dann eine Messe rund um Studium, Ausbildung und Berufswelt in den MINT-Bereichen statt. Die Besucher der Veranstaltung konnten sich hier auch zu den Angeboten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Weiden-Amberg informieren.
Um möglichst viele Schüler für entsprechende Studien- und Ausbildungsrichtungen zu begeistern, waren auch einige erfahrene Wissenschaftler als Referenten und Gesprächspartner für die Veranstaltung gewonnen worden. Frau Johanna Geiß, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik an der Universität Erlangen hielt einen Vortrag mit dem Titel „Musikübertragung mit Laserlicht“ und präsentierte mit professionell ruhiger Hand dazu spannende Experimente. Der Vorstandsvorsitzende der iba AG, Dr. Ulrich Lettau wies in seinem Vortrag „Messen heißt Begreifen“ eindringlich das Publikum auf die Voraussetzungen einer naturwissenschaftlichen Karriere hin: „Bleiben Sie neugierig, gehen Sie den Dingen auf den Grund.“
Zahlreiche ehemalige Absolventinnen und Absolventen des Kepler-Gymnasiums, die in Studienrichtungen und Berufen der MINT-Branche aktiv sind, hatten zum Teil lange Anfahrtswege auf sich genommen, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Kooperierende Unternehmen des Kepler-Gymnasiums, darunter die Firma Witron, das IGZ und BAM präsentierten sich mit ihren Ausstellungsständen in der Westhalle. In der Mensa waren von einem Schachfiguren druckenden 3D-Drucker über Smartwatches bis hin zu Laserstrahlen im Goldkolloid ein breites Spektrum an Blitzlichtern aus dem MINT-Bereich geboten. Die Robotik-Gruppe präsentierte verschiedene Anwendungsbeispiele für und mit Arduions, die Schülerforscherwerkstatt einen elektronisch gesteuerten Roboterarm. Luis Forster und Daniel Penner berichteten stellvertretend für das P-Seminar „IngenieurIn gesucht“ von ihren Aktivitäten der vergangenen drei Halbjahre und wiesen darauf hin, dass das moderne Leben in seiner Komplexität nur derjenige verstehen kann, der auch um das Wirken der Ingenieure weiß. Mit großem Elan führten die beiden auch durch die verschiedenen Abschnitte des Nachmittags.

Uni meets Schüler: Keplerianer bestaunen eine von Professor Schmauß von der Uni Erlangen mitgebrachte Baugruppe

Das IGZ gewährt einen Blick in Virtual Reality

Soviel Spaß kann eine Nicht-Newtonsche Flüssigkeit machen

Begeistertes Publikum beim MINT-Tag

Wieder in vertrauten Gefilden: Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen sind in der MINT-Branche aktiv

Auch die Firma Witron war mit einem Infostand im Kepler vertreten

Schachfiguren aus dem 3 D -Drucker für die Unterstufe

 

Unser eigener Kepler-Apfelsaft

Äpfel über Äpfel an Bäumen, Äpfel über Äpfel in der Schulmensa. Apfelsaft über Apfelsaft für die Schüler.

Am Wandertag begaben sich insgesamt sechs Klassen nach Almesbach, Neustadt, Merklmooslohe und Störnstein, um Äpfel zu sammeln für einen hauseigenen Kepler-Apfelsaft. Mit dieser Idee kam auf die Schule eine engagierte Schülermutter zu, die sich gleichzeitig bereit erklärte, die Äpfel zur Mosterei zu fahren und den fertigen Apfelsaft dann wieder an die Schule zu bringen. Also sammelten die Schülerinnen und Schüler der 5c, der 5d, der 6d, der 7d und der 8d alle Äpfel, die sie – mit oder ohne Pflückgerät – erreichen konnten und transportierten sie im Schweiße ihres Angesichts in Rucksäcken und Taschen oder mit dem Bollerwagen ans Kepler. Dort wurden die Äpfel entblättert und entstielt, damit der Apfelsaft auch besonders lecker schmeckt. Insgesamt haben wir ungefähr 300 kg Äpfel gesammelt, so dass wir nun 200 Liter Apfelsaft in praktischen 10l-Bag-in-Boxen kostenlos an die Schüler ausschenken können.

Gesponsert hat diese Aktion die Schule selbst und die Besitzer der Streuobstwiesen: die Landwirtschaftsschule Almesbach, der Obst- und Gartenbauverein Weiden, die Stadt Weiden und das Kloster St. Felix in Neustadt.
Unterstützung erfuhren wir von Frau Heindl, zahlreichen Lehrkräften und natürlich den eifrigen Schülern der Klassen 5c, 5d, 6d, 7d und 8d.
DANKE EUCH!

Tamara Lax [Schuljahr 2018/19]

 

Das Uhrwerk in Amberg

Auf dem VDI Schülerforum an der OTH in Amberg haben vier unserer Mädels aus der 6. Klasse ihr Thema „Das Uhrwerk“ präsentiert. 10 Minuten lang wurde ein Feuerwerk an technischen und historischen Zusammenhängen, Pendelgesetzen, Umfrageergebnissen und sogar ein nachgestelltes Interview, das sie im Vorfeld mit Herrn Gruhle von „Goldschmiede und Uhren Gruhle“ in Weiden geführt hatten, abgefeuert.
Leider hat es für den ersten Platz in dieser Alterskategorie nicht gereicht, aber wir sind mächtig stolz auf das Geleistete! Ihr ward einfach spitze!

[Schuljahr 2016/17]

 

BCP oder was? Das Biologisch-chemische Praktikum

Seit diesem Schuljahr wird am Kepler-Gymnasium für die Oberstufe ein neues Wahlfach angeboten, das Biologisch-chemische Praktikum. Dazu meldeten sich 38 unerschrockene, naturwissenschaftlich begeisterte Schülerinnen und Schüler an, so dass zwei Kurse aufgestellt werden konnten.
Im ersten Halbjahr war der Fokus ganz und gar auf die angewandte Chemie gerichtet. Dabei ging es beispielsweise als eine von vielen Methoden der Titration um die Bestimmung des Härtegrades unseres Leitungswassers oder um die Zusammensetzung einer Probe („Ionenlotto 2.0“). Und auch Redoxreaktionen zeigen mitunter ein freundliches Gesicht, nämlich dann, wenn die Silberspiegelprobe auf gläserne Christbaumkugeln übertragen wird und so ein kugelbehangener Tannenzweig im Chemiegang die Schülerinnen und Schüler auf Weihnachten einstimmte. Neben den silbernen Kugeln als kleines Weihnachtsgeschenk konnten die Praktikantinnen und Praktikanten auch andere selbstgefertigte Produkte mit nach Hause nehmen. Durch kunstvolle Batiktechniken wurden T-Shirts und andere Tücher mit waschechtem Indigo, dem blauen Jeansfarbstoff, und seinen andersfarbigen Derivaten gefärbt, und so der Chemie-Übungsraum kurzerhand in einen Wäschesalon umgewandelt.


Mit verschiedenen Indigoderivaten gefärbte Textilien, zur Trocknung aufgehängt.

Im zweiten Halbjahr wurde der Biologie mit ihren verschiedenen Teilgebieten zu ihrem Recht verholfen. Den Aufbau der Pflanze betreffend wurden deren Bestandteile von Grund auf im wahrsten Sinne durchleuchtet: egal ob Blatt, Spross oder Wurzel, es wurden Schnitte angefertigt und mikroskopiert. Auch die Physiologie kam nicht zu kurz, im Rahmen eines mehrere Stunden übergreifenden Lernzirkels wurde den Geheimnissen der Fotosynthese auf den Grund gegangen. Um schließlich auch der Biochemie Aufmerksamkeit zu zollen beschäftigte man sich mit einem alten bayerischen Traditionshandwerk, der Brauerei. Dazu besuchte man zum Beispiel in Bayreuth das Bierbrauerei-Museum sowie die Bayreuther Katakomben, ein in den Sandstein gehauenes Tunnel- und Zufluchtsystem, das aufgrund seines Mikroklimas früher und z.T. auch heute noch für die Lagerung und Reifung der Biere herangezogen wird.

F. Buhr und J. Pausch [Schuljahr 2017/18]

 

Christoph Paulus beim Science Camp an der OTH in Amberg

Los ging es am ersten Tag mit der für die Praxis notwendigen Theorie. Erst am zweiten Tag folgten die praktischen Versuche zu chemischen Themen gemeinsam in der Gruppe, bevor wir uns in kleinere Teams aufteilten und auf Themengebiete spezialisierten. Ziel war es für die Abschlussveranstaltung eine Präsentation unserer Ergebnisse zu erarbeiten. Neben den naturwissenschaftlichen Interessen, wurden auch die Ortskenntnisse in Amberg und der Teamgeist gefördert.
Das Science Camp ist für jeden Schüler, der sich für Naturwissenschaften begeistert sehr empfehlenswert!

Christoph Paulus, 10a [Schuljahr 2018/18]

Ostbayerisches Science Camp - Felix und Lara Marterer waren dabei

Drei Tage, 16 Schüler, 2 betreuende Gymnasiallehrkräfte und ganz viel Wissenschaft; das ist Science Camp.

In diesem Jahr konnten sich gleich zwei Kepler-Schüler gegen die vielen Mitbewerber behaupten und qualifizierten sich für die Teilnahme am Science Camp 2018 in Weiden. Vom 27. Februar bis zum 01. März 2018 besuchten Felix und Lara Marterer aus der 10. Jahrgangsstufe die OTH in Weiden und erlebten dort Forschung hautnah.
Sie hörten Vorträge zu medizinischen und biophysikalischen Grundlagen der Herzphysiologie und durften ein Schweineherz sezieren. An sich selbst führten sie einen „Cold-Pressure“-Test durch, um diesen im Anschluss auszuwerten und die Ergebnisse in einem Vortrag aufzubereiten. Zwischen all der Wissenschaft gab es einen Business-Knigge-Kurs und natürlich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten. Höhepunkt war die Präsentation der Vorträge vor den betreuenden Lehrkräften und dem engagierten Team der OTH sowie dem oberpfälzer Ministerialbeauftragten zusammen mit Schulleiterinnen und Schulleitern und weiteren Lehrkräften der MINT-Fächer.

Ein rundum interessantes Angebot!

L. Keck [Schuljahr 2017/18]